Marke anmelden
Die eingetragene Marke ist der erste Wert, der in die Holding gehört: zuerst recherchiert, richtig formuliert, bis zur Eintragung geführt.
Marke anmeldenEine IP-Holding bündelt das geistige Eigentum einer Gruppe – Marken, Patente, Designs, Software, Domains und Krypto-IP – in einer Schweizer Gesellschaft und lizenziert es gegen Entgelt an die operativen Gesellschaften zurück. Das trennt die werthaltigen Rechte vom operativen Risiko, verwaltet sie zentral und bildet die Wertschöpfung dort ab, wo das IP gehalten wird. Doch die Struktur trägt nur, wenn zwei Dinge stimmen: echte Substanz in der Holding und Lizenzgebühren, die dem Fremdvergleich (arm's length) standhalten. Wir strukturieren die Holding, gestalten die Lizenzverträge und führen die Migration der Rechte in die Schweiz, sodass sie der Prüfung standhält, statt sie nur zu behaupten.
Substanz und Fremdvergleich tragen die Struktur – nicht der Standort allein.
Eine IP-Holding ist eine Schweizer Gesellschaft, deren Zweck darin liegt, das geistige Eigentum einer Gruppe zu halten und zu verwalten, statt selbst operativ tätig zu sein. Sie bündelt die Marken nach dem Markenschutzgesetz, die Patente nach dem Patentgesetz, die Designs nach dem Designgesetz, das Software-Urheberrecht, die Domains und die Krypto-IP an einem Ort und lizenziert sie gegen Entgelt an die operativen Gesellschaften zurück. Das trennt die werthaltigen Rechte vom operativen Risiko und verwaltet sie zentral. Entscheidend sind zwei Bedingungen: echte Substanz in der Holding und Lizenzgebühren, die dem Fremdvergleich standhalten. Wir strukturieren die Holding und gestalten die Lizenzen so, dass sie der Prüfung standhält.
Eine IP-Holding ist zuerst eine rechtliche Struktur: ein eigener Rechtsträger, der die Rechte hält, sie an die operativen Gesellschaften lizenziert und sie vom operativen Risiko trennt. Diese rechtliche Struktur hat einen Wert für sich, unabhängig von jeder Steuerfrage, weil sie das IP schützt und zentral verwaltbar macht. Die steuerliche Seite kommt hinzu und folgt aus der Struktur, nicht umgekehrt: Wo die Holding echte Substanz hat und die Lizenzen marktkonform sind, kann die Struktur steuerlich vorteilhaft sein, und einzelne Kantone entlasten qualifizierende Erträge aus Patenten über eine Patentbox oder Lizenzbox. Doch eine IP-Holding, die nur der Steuer wegen und ohne echten organisatorischen Grund gebaut wird, kehrt die Reihenfolge um und wird angreifbar. Wir bauen zuerst die tragende Struktur; der steuerliche Vorteil ist ihre Folge, nicht ihr Zweck.
Die IP-Holding baut auf einem sauber angemeldeten und durchsetzbaren Portfolio auf: Sie setzt eingetragene Rechte voraus, die zuerst über die Markenschutz-Übersicht und die einzelnen Schritte wie das Anmelden einer Marke entstehen, und sie ist nur so viel wert, wie diese Rechte durchsetzbar sind.
Eine IP-Holding entsteht in vier Bausteinen, und jeder trägt zur Frage bei, ob die Struktur später der Prüfung standhält: das geistige Eigentum bündeln, es in der Holding halten, es an die operativen Gesellschaften lizenzieren und die Werte vom operativen Risiko trennen. Keiner der vier Bausteine ist für sich schwierig; schwierig ist, sie so zusammenzufügen, dass die Struktur echt ist und nicht bloss aus Verträgen auf dem Papier besteht.
Der erste Baustein ist, das über die Gruppe verstreute geistige Eigentum in einen Eigentümer zu bringen: die Marken, die Patente, die Designs, das Software-Urheberrecht, die Domains und die Krypto-IP, die heute bei verschiedenen operativen Gesellschaften oder im Ausland liegen, auf die Schweizer Holding zu übertragen. Das setzt voraus, dass die Rechte übertragbar sind und dass ihr Wert bestimmt werden kann, denn die Übertragung erfolgt zu einem Wert, der dem Fremdvergleich standhält. Bei bestehenden Gruppen ist dieser Schritt die Migration, die eigene Sorgfalt verlangt; bei einer neu aufgebauten Gruppe kann das IP von Anfang an bei der Holding entstehen, was vieles vereinfacht.
Der zweite Baustein ist, dass die Holding die Rechte nicht bloss hält, sondern sie verwaltet, verteidigt und weiterentwickelt, mit echter Substanz. Das heisst: Personen, die die IP-Strategie führen, dokumentierte Entscheidungen über Anmeldung, Verlängerung, Verteidigung und Lizenzierung, und eine reale Präsenz, die die Tätigkeit trägt. Eine Holding, die nur ein Name auf dem Markenregister ist, erfüllt diesen Baustein nicht, und ohne ihn fällt die ganze Struktur unter der Prüfung. Die Substanz ist das, was eine anerkannte IP-Holding von einem Briefkasten unterscheidet.
Der dritte Baustein ist der Lizenzvertrag: Die Holding räumt den operativen Gesellschaften das Recht ein, die Marke, das Patent oder die Software für ihr Geschäft zu nutzen, gegen eine Lizenzgebühr. Der Vertrag regelt die Nutzung, das Gebiet, die Dauer und die Gegenleistung, und die Gebühr muss marktkonform sein, also dem entsprechen, was unabhängige Dritte vereinbart hätten. Weil es ein Geschäft zwischen verbundenen Gesellschaften ist, steht es im Fokus der Steuerbehörden; ein Lizenzvertrag, der nicht marktkonform ist oder nur auf dem Papier steht, ist der häufigste Angriffspunkt der ganzen Struktur.
Der vierte Baustein ist die Trennung: Weil die Holding und die operativen Gesellschaften verschiedene Rechtsträger sind, ist das geistige Eigentum, das in der Holding liegt, nicht Teil des Vermögens der operativen Gesellschaft und fällt nicht in deren Konkursmasse, wenn diese in eine Krise gerät. Diese Trennung, das Ring-fencing, ist der Asset-Schutz, den eine IP-Holding leistet. Sie gilt aber nur, wenn sie echt und rechtzeitig aufgebaut wurde, lange bevor eine Krise absehbar ist; eine Übertragung im Angesicht der Krise kann als gläubigerschädigend angefochten werden.
| Baustein | Was geschieht | Woran es scheitert |
|---|---|---|
| Bündeln | IP in einen Eigentümer (die Holding) bringen | Rechte nicht übertragbar oder falsch bewertet |
| Halten | Verwalten, verteidigen, weiterentwickeln – mit Substanz | Reiner Briefkasten ohne echte Tätigkeit |
| Lizenzieren | Nutzung an operative Gesellschaften gegen Entgelt | Gebühr nicht marktkonform, Vertrag nur auf Papier |
| Trennen | Werte vom operativen Risiko isolieren (Ring-fencing) | Übertragung zu spät, in der Krise (Anfechtung) |
Die vier Bausteine sind nicht unabhängig voneinander: Eine Lizenz ohne Substanz in der Holding trägt nicht, eine Trennung ohne echten Rechtsträger schützt nicht, und eine Bündelung ohne saubere Bewertung wird steuerlich korrigiert. Die Kunst liegt darin, alle vier so zusammenzufügen, dass die Struktur als Ganzes echt ist. Wir bauen sie in dieser Reihenfolge und mit dieser Verbindung, statt einzelne Verträge zu produzieren, die für sich stehen und in der Prüfung auseinanderfallen.
Über jeder IP-Holding stehen zwei Prüfungen: Hat die Holding echte Substanz, und halten die Lizenzgebühren dem Fremdvergleich (arm's length) stand? Wer beide besteht, hat eine anerkannte Struktur. Die Karte zeigt, was die Holding trägt und wo dieser Halt endet.
Dann korrigieren die Steuerbehörden die Verrechnung, und die beabsichtigten Vorteile fallen weg – mit Nachzahlungen.
Die IP-Holding ist eine Struktur für werthaltige, übertragbare Rechte – sie ersetzt weder eine Bewilligung noch ein durchsetzbares Recht.
Der Grundsatz des Fremdvergleichs verlangt, dass verbundene Gesellschaften untereinander zu denselben Bedingungen verrechnen, die unabhängige Dritte vereinbart hätten. Für die IP-Holding heisst das konkret: Die Lizenzgebühr, die eine operative Gesellschaft an die Holding zahlt, muss so bemessen sein, wie ein fremder Lizenznehmer sie zahlen würde, gemessen am Wert des lizenzierten Rechts, an der Bedeutung der Marke oder des Patents für das Geschäft und an dem, was am Markt üblich ist. Wird die Gebühr künstlich hoch gesetzt, um mehr Gewinn in die Holding zu verlagern, oder künstlich tief, um dort Gewinn zu vermeiden, verletzt das den Fremdvergleich, und die Steuerbehörden korrigieren den Preis und rechnen die Differenz hinzu. Die Dokumentation, die zeigt, wie die Gebühr bemessen wurde, ist deshalb kein Papierkram, sondern der Beweis, der die Struktur später trägt.
Zur steuerlichen Prüfung tritt die gesellschaftsrechtliche: Rechtsgeschäfte zwischen einer Gesellschaft und den ihr nahestehenden Personen, wozu die gruppeninterne Lizenz gehört, verlangen nach dem Obligationenrecht unter den Voraussetzungen von Art. 718b OR eine besondere Form und die schriftliche Festhaltung des Geschäfts. Das ist keine blosse Formalität: Es zwingt dazu, die gruppeninternen Verhältnisse zu dokumentieren, was der Struktur zugutekommt, weil dieselbe Dokumentation auch dem Fremdvergleich dient. Die Holding wird über die Handelsregister-Suche Zefix öffentlich, und die Register für Marken, Patente und Designs weisen sie als Inhaberin aus; die Transparenz nach aussen ist Teil dessen, was die Struktur echt macht. Wir dokumentieren die gruppeninternen Verhältnisse so, dass sie beiden Prüfungen zugleich standhalten.
Bei einem Krypto- oder Fintech-Projekt liegt der wahre Wert selten in Maschinen oder Beständen, sondern in immateriellen Werten, und genau deshalb ist die IP-Holding hier oft besonders sinnvoll. Der Wert steckt im Urheberrecht am Protokoll- und Smart-Contract-Code, in der Marke für das Token oder die Plattform, im Namen, unter dem das Netzwerk auftritt, und im Know-how hinter der kryptografischen Implementierung. Diese Werte in einer Schweizer IP-Holding zu bündeln und an die operative Gesellschaft zu lizenzieren, die das Produkt betreibt, trennt das langlebige IP vom operativen und regulatorischen Risiko des laufenden Geschäfts, das im Krypto-Bereich besonders schwankend sein kann.
Die Software steht dabei im Zentrum: Das Urheberrecht am Code entsteht ohne Registrierung, aber es muss klar zugeordnet und übertragen werden, denn oft haben mehrere Entwickler daran mitgewirkt, teils angestellt, teils extern, teils über offene Beiträge, und wer das IP bündeln will, muss zuerst klären, wem die Rechte gehören und ob sie sich sammeln lassen. Die Token- oder Plattform-Marke wiederum ist wie jede andere Marke einzutragen und zu halten; sie ist der Anker der Identität eines Krypto-Projekts und gehört zu den ersten Werten, die in die Holding sollten. Das Know-how und die Geschäftsgeheimnisse hinter einer Implementierung lassen sich nicht eintragen, aber vertraglich fassen und der Holding zuordnen.
Zwei Grenzen sind hier deutlich zu ziehen. Erstens ist die rechtliche Natur mancher Krypto-Rechte noch in Klärung, und nicht jeder digitale Wert ist so eindeutig übertragbar wie eine eingetragene Marke; das verlangt eine sorgfältige Einordnung, bevor ein Recht in die Holding geht. Zweitens, und das ist zentral: Die IP-Holding ist eine Struktur für das geistige Eigentum, keine Antwort auf die Regulierung des operativen Geschäfts. Ob das laufende Krypto- oder Fintech-Geschäft eine Bewilligung braucht, ist eine getrennte Frage, die nach den einschlägigen Aufsichtsregeln zu beurteilen ist. Goldblum strukturiert die IP-Holding und gestaltet ihre Lizenzen; Goldblum ist nicht die FINMA und keine Aufsichtsbehörde und erteilt keine Bewilligungen. Wir ordnen die besonderen Rechte ein, prüfen ihre Übertragbarkeit und strukturieren ihre Bündelung und Lizenzierung sauber, im Bewusstsein, wo die IP-Frage endet und die Regulierungsfrage beginnt.
Prüfen, ob eine IP-Holding passt, das übertragbare IP bestimmen, die Holding mit Substanz strukturieren, die Lizenzen gestalten und die Rechte migrieren, sodass die Struktur der Prüfung standhält.
Beurteilen, ob eine IP-Holding der Gruppe nützt, und bestimmen, welches geistige Eigentum werthaltig und übertragbar ist.
Die Gesellschaft aufsetzen und mit der Substanz ausstatten, die ihren Zweck trägt: Personen, Entscheidungen, reale Präsenz.
Die Lizenzen zwischen Holding und operativen Gesellschaften marktkonform bemessen und dokumentieren (Art. 718b OR bedacht).
Bestehende Marken, Patente, Designs, Software und Domains bewerten, übertragen und in den Registern umschreiben.
Die Verrechnungspreisdokumentation, die Lizenzverträge und die IP-Verwaltung so führen, dass die Struktur dauerhaft trägt.
Die Kosten hängen vom Umfang des IP-Portfolios ab, von der Zahl der zu migrierenden Rechte, von der Komplexität der Gruppe und davon, ob bestehende Rechte aus mehreren Ländern übertragen werden müssen: die Passung zu prüfen, die Holding mit Substanz zu strukturieren, die Lizenzverträge zu gestalten, die Migration zu führen und die laufende Dokumentation aufzusetzen. Gemessen am Wert eines geschützten, zentral verwalteten IP-Portfolios und an dem, was ein ungeschütztes IP im operativen Konkurs verlieren würde, sind die Kosten einer ordentlich gebauten Struktur bescheiden. Der Unterschied liegt zwischen einer Struktur, die der Prüfung standhält, und einer, die unter ihr zusammenfällt.
Wir schätzen den Aufwand gegen die bestätigte Ausgangslage ab und halten ihn als festes Beratungsbudget schriftlich fest. Das Honorar erfolgt auf Anfrage.
Struktur besprechenEine IP-Holding, die ihren Zweck erfüllt und der Prüfung standhält, ruht auf:
Eine IP-Holding ist nicht für jede Gruppe der richtige Weg, und die grösste Gefahr ist, sie allein der Steuer wegen zu bauen. Wo das geistige Eigentum gering ist, wo es nur eine operative Gesellschaft gibt und keine Trennung von Werten und Risiken einen echten Nutzen bringt, oder wo die Gruppe zu klein ist, um die laufende Substanz und Verwaltung zu tragen, kostet die Struktur mehr, als sie einbringt. Und eine IP-Holding ohne echte Substanz, ein Briefkasten, in dem Rechte geparkt werden, um Gewinn zu verlagern, ist kein Vorteil, sondern ein Risiko: Die Steuerbehörden erkennen sie nicht an, korrigieren die Verrechnung und lösen Nachzahlungen aus, und eine Übertragung, die zu spät und im Angesicht einer Krise erfolgt, kann als gläubigerschädigend angefochten werden. Die IP-Holding heilt auch nicht die Regulierungsfrage eines Fintech- oder Krypto-Geschäfts; sie strukturiert das IP, nicht die Bewilligung. Der Nutzen und die Verteidigbarkeit fallen zusammen: nur die Struktur mit echter Substanz und echtem organisatorischem Grund trägt. Wir sagen offen, wenn eine IP-Holding im konkreten Fall nicht passt, statt eine zu bauen, die der Lage nicht entspricht.
Das IP prüfen, die Holding mit Substanz strukturieren, die Lizenzen zum Fremdvergleich gestalten und die Rechte sauber migrieren, sodass die Struktur die Werte schützt und der Prüfung standhält: Das ist die Arbeit dieser Kanzlei, für Gruppen wie für Fintech-Projekte.
Seit 2007 bauen wir Schweizer Strukturen, die halten: eine IP-Holding mit echter Substanz und marktkonformen Lizenzen, nicht einen Briefkasten, der unter der Prüfung zusammenfällt.
Die für Finanzregulierung anerkannte Kanzlei ordnet auch die besonderen Rechte eines Krypto- oder Fintech-Projekts ein – Protokoll-Code, Token-Marken, Software – und weiss, wo die IP-Frage endet und die Regulierung beginnt.
Ein Partner führt die ganze Struktur: von der Passung über die Substanz und die Lizenzen bis zur Migration und der laufenden Dokumentation, sodass sie als Ganzes echt ist.
Die eingetragene Marke ist der erste Wert, der in die Holding gehört: zuerst recherchiert, richtig formuliert, bis zur Eintragung geführt.
Marke anmeldenEin IP-Portfolio ist nur so viel wert, wie es durchsetzbar ist: das Handeln gegen Verletzer, das die Rechte in der Holding schützt.
Schutz durchsetzenDer Überblick über Recherche, Anmeldung und Durchsetzung, aus denen das Portfolio entsteht, das eine IP-Holding bündelt.
Zur ÜbersichtSchildern Sie uns die Gruppe und das IP, das sie trägt. Ein Partner beurteilt, ob eine IP-Holding der richtige Weg ist, strukturiert sie mit echter Substanz und gestaltet die Lizenzen so, dass sie der Prüfung standhalten.